Diese Multi-Touch Wand überzeugt nicht nur durch die Größe, sondern auch durch ihre Funktion. Bis zu 80 Nutzer können angeblich mit ihr interagieren.
via Infosthetics
In einem früheren Post hat Daniel erklärt, dass Social Media Richtlinien bzw. Social Media Guidelines einen berechtigten Hintergrund haben. Zudem geht er auf mögliche Inhalte ein. Ich möchte seine Gedanken an dieser Stelle ergänzen.
Der Fall der Aussperrung jeglicher IP-Adressen aus dem Volvo IT Unternehmensbereich für Einträge auf Wikipedia zeigt, dass eine strenge Formulierung für den Gebrauch von (E-Mail) Kommunikation allein nicht ausreicht.
Vielmehr muss das Unternehmen sich seiner Aussagen, seiner Social Media Richtlinien, bewusst sein. Es muss klar kommunizieren, dass ihm bewusst ist, wie weit diese Regeln auch in die Privatsphäre der Mitarbeiter eingreifen können. Es bedarf „Best Practice“ Beispiele in den SMR um aufzuzeigen, welche Art der Kommunikation gewünscht ist. Umso mehr Beispiele in einer SMR gegeben werden, umso besser. Mitarbeiter können so besser verstehen, wie die Richtlinien auszulegen sind und in welchem Rahmen sie sich bewegen können.
Cisco gibt hier ein gutes Beispiel, wie eine solche Formulierung aussehen kann:
Your Internet posting should reflect your personal point of view, not necessarily the point of view of Cisco. Because you are legally responsible for your postings, you may be subject to liability if your posts are found defamatory, harassing, or in violation of any other applicable law. You may also be liable if you make postings which include confidential or copyrighted information (music, videos, text, etc.) belonging to third parties. All of the above mentioned postings are prohibited under this policy.
When posting your point of view, you should neither claim nor imply you are speaking on Ciscos behalf, unless you are authorized in writing by your manager to do so.If you identify yourself as a Cisco employee on any Internet posting, refer to the work done by Cisco or provide a link on a Cisco website, you are required to include the following disclaimer in a reasonably prominent place: “the views expressed on this post are mine and do not necessarily reflect the views of Cisco.”
Der obige Text ist lediglich ein Ausschnitt aus den Richtlinien, die öffentlich verfügbar sind.
Sicherlich bieten diese Formulierungen keinen kompletten Schutz vor Fällen wie den der Volvo IT. Dennoch bin ich davon überzeugt (und stimme mit RWW überein), dass viele Mitarbeiter die Richtlinien deutlich besser annehmen, wenn darin nicht nur Restriktionen zum Ausdruck kommen.
Ein weiterer Schritt in Richtung eines offen kommunizierenden Unternehmens ist die Zugänglichkeit der Richtlinien über die Website des Unternehmens. Es setzt hiermit ein Zeichen, dass es sich seiner Rolle in der Kommunikation bewusst ist.
Ein weiteres Beispiel von kostengünstiger Augemented Reality für 350 $!
Und er läuft und läuft und läuft… eine Rennstrecke, die durch mindestens ein zweites iPhone beliebig verlängert werden kann. Das Ganze entstanden im Rahmen einer Marketingkampagne einer holländischen Versicherungsfirma – daher ist der ganze Spaß auch kostenlos im AppStore zu haben. Wir sagen: Daumen hoch und Vorsicht vor den Enten!
Da es mein Terminkalender nicht anders zugelassen hat, habe ich mich erst am Gipfeltag selbst auf den Weg von Berlin nach Karlsruhe gemacht. Wenn man dann um 3.00 Uhr morgens aufsteht, fragt man sich dann ob das wirklich nötig ist. Um es vorweg zu nehmen, für mich hat es sich gelohnt. Aufgrund des Reiseplans konnte ich zwar nicht den Vortrag von Herrn Professor Schildhauer beiwohnen. An anderer Stele wird jedoch sehr positiv darüber berichtet und im Video fasst er selbst zusammen, worüber er referiert hat.
Im Anschluss fing der Gipfel erst so richtig an. Unter dem Titel Business 2.0 wurden u.a. drei unterschiedliche Workshopgruppen angeboten:
- Social Media Marketing
- Enterprise 2.0
- Mobile Business
Schon im Vorfeld entschied ich mich für das Thema Social Media. So begann der Gipfel für mich mit den Impulsvorträgen zum Thema.
Eingangs wurde eine Case-Study “Weniger Verbrauch geht auch” von EnBW vorgestellt. Besonders erwähnenswert ist das Kooperationskonzept, welches externe Foren oder Thread in die Plattform einbindet. In der Regel wird um den Kanal doch häufig ein Bogen gemacht, da Foren eine hohe redaktionelle Betreuung bedarf und aktive Nutzer hier der Unternehmenskommunikation besonders kritisch gegenüber stehen.
Des Weiteren wurde ein Tool vorgestellt, welches kleineren und privaten Betreibern von Online Shops einen videobasierten Servicekanal zur Verfügung stellt. Mit diesem kann der Beratungsprozess durch einen Livechat begleiten. Da Verkaufsprozesse viel auf Vertrauen beruhen und eine Videochat durchaus beitragen kann, einen Eindruck über das Produkt und den Anbieter zu vermitteln, ist dies sicherlich wirkungsvoll.
Außerdem wurde vom Fraunhofer noch clickable Videos vorgestellt. Diese Technologie schafft es auf Basis von Bilderkennung Objekte in Videoformaten zu finden und als Link zu kennzeichnen. Entsprechend können tiefergehende Informationen und Verweise hinter diese Videolinks gelegt werden.
Es folgte eine Rundgang durch den Exponatepark. Heißestes Thema in der Kategorie Social Media Marketing war sicherlich die Messbarkeit von Kommunikationsaufkommen und Dynamiken sowie Tonalitäten in der Onlinesphäre. Dazu wurde eine ganze Reihe von Lösungen aufgezeigt (u.a. die Lösung von Newstime).
Der Workshop schloss mit belebten Diskussionsrunden unterschiedlichen Fragestellungen beendet (den genauen Wortlaut habe ich wieder bei saatkorn. gespickt):
- Brand Bricolage und Brand Hijacking?
- Weisheit der Masse oder Stunde der Stümper?
- Reichweite oder Reputation?
Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Gruppen eröffnete zahlreiche Perspektiven und gab einen hervorragenden Einblick in die Beweggründe und Vorbehalte der unterschiedlichen Akteure. Wesentliche Erkenntnisse waren:
- Es herrscht häufig eine Diskrepanz zwischen den Unternehmensstrukturen und den Webkanälen (Welche Abteilung reagiert nun auf den Tweet?).
- Authentizität und direkter Dialog sind unumgänglich.
- Verschiedene Kanäle im Social Media erfordern verschiedene Maßnahmen.
- Langfristig wird sich die Kommunikation dialogorientierter.
Der Gipfel wurde mit einer Paneldiskussion „Business 2.0 – Folgen der globalen Digitalisierung?“ abgerundet.
Möglicherweise erweitert Florian meine Schilderungen um seine Eindrücke aus dem Enterprise 2.0 Workshop….
Die rasanten Entwicklungen im Web 2.0 erhöhen den Bedarf an neuen und einfachen Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten von Kommunikation im WWW. Wir entwickeln derzeit mit „Monitr“ eine neuartige Softwarelösung zur Webanalyse, die das gezielte Auffinden und die Bewertung von Kommunikation im Internet ermöglicht. Monitr befähigt Entscheider zu erkennen, was/wo/wann/von wem im Internet über ihr Unternehmen oder ihr Produkt als Meinungen verbreitet wird. Urheber von Kommunikationsdynamiken werden erkannt und deren Bedeutung lässt sich einordnen. Entscheider können so auf der Basis von Kennzahlen gezielte Maßnahmen ergreifen, die entweder einen Kommunikationshype positiv unterstützen oder aber eine Kommunikationskrise verhindern. Monitr ermöglicht damit den Abgleich von Zielen strategischer Unternehmensentscheidungen mit Online Image-Kennzahlen.

Fast so als wäre man Superman mit seinen Augenlaser …
The Eyewriter from Evan Roth on Vimeo.
Aber mal im Ernst. Die Idee ist eine Verbindung zwischen Forschung und Kunst. Das Ergebnis ist eine spannende Kombination von Ubiquitous Computing und Augemented Reality.
Alle Details zum Selbermachen finden sich hier.
Das Video wurde laut den Machern komplett mit Hilfe der YouTube Community erstellt, inkl. Lyrics und Melodie. Ziel ist es, in die BBC UK Charts mit dem Video zu kommen. Der Erlös soll komplett gespendet werden.
Wir sind gespannt, ob das Projekt erfolgreich ist. Die ersten Statistiken sehen viel versprechend aus.
via Mashable
Eine wachsende Zahl von Internetnutzer ist privat und geschäftlich auf Social-Media-Seiten aktiv. In Deutschland ist laut der internationalen Studie Wave4 der Universal McCann GmbH jeder zweite Internetnutzer Mitglied in einem Social Network. 88 Prozent der deutschen Internetnutzer lesen Blogs. Laut einer anderen Studie „Global Faces and Networked Places“ sind mehr als zwei Drittel (67%) der Internetnutzer weltweit im Bereich Social Media (Social Networks und Blogs eingeschlossen) aktiv. Heutzutage werden mehr als 10% der weltweiten Onlinezeit in Social Media verbracht – Tendenz steigend: Laut dieser Studie wachsen Social Networking Sites derzeit dreimal schneller als der Rest des Internets.
Es ist nur verständlich, dass solche privaten Aktivitäten oft genug auch den Arbeitgeber betreffen. An diesem Punkt kommen die Social Media Richtlinien (SMR) ins Spiel. Sie sind, wie es ihr Name bereits ausdrückt, Richtlinien, die ausdrücken, wie ein Unternehmen zu den Aktivitäten der Mitarbeiter im Social Web steht und welchen Regeln diese Aktivitäten aus Sicht des Arbeitgebers unterworfen sein sollen.

Negativbeispiele, die die Notwendigkeit von SMR dokumentieren, gibt es im Internet zuhauf. Da ist der YouTube-Auftritt zweier Angestellte der amerikanischen FastFood-Kette Domino’s zu nennen, die in einem YouTube-Video dokumentieren, wie sie sich in der Küche ihres Arbeitsgebers den Pizza-Käse in die Nase stecken, um ihn dann in einem Sandwich wiederzuverwerten. Innerhalb kurzer Zeit verbreitete sich das Video im Netz und das Unternehmen sah sich Tage später zu einer Stellungsnahme auf YouTube gezwungen.
So einfach kann die Erstellung eines Multi-Touch-Table sein:
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